Gefühle entstehen im Bauch! Oder?

Plötzlich ist da ein Liebesgefühl. Es steigt in dir auf. Du kannst gar nichts dagegen machen. Es fühlt sich gut an, und du willst es unbedingt festhalten. Du denkst, gute Gefühle kannst du nicht beeinflussen – sie sind einfach da. Oder der umgekehrte Fall: Wut steigt in dir auf. Plötzlich. Wieso denn bloß immer in dieser Situation und wieso so sehr? Du weißt nicht, wie du aufhören kannst wütend zu sein. Womöglich passiert es dir auch, dass du morgens mit einem guten oder schlechten Gefühl aufwachst und du weißt nicht, wo das denn jetzt herkommt?!

 

Du denkst: Gute Gefühle kannst du nur mit Anstrengung und viel Glück halten. Schlechte Gefühle brauchen extra Einsatz und Know-how um sie los zu werden.

 

 

Umgang mit Gefühlen

Mir ging es jedenfalls so. Ich dachte: Gefühle kommen und gehen, ich kann sie nicht beeinflussen. Ich versuchte die schlechten Gefühle zu unterdrücken, zu kontrollieren, zu vermeiden. Die guten Gefühle wollte ich herbeiführen und behalten können – also auch kontrollieren.  Ich will glücklich sein, Freude empfinden, kreativ sein, Mitfühlen, begeistert sein, aber nicht wütend, abgegrenzt, traurig, oder angeekelt.

Was wäre, wenn du deine Gefühle wählen könntest? So, wie du morgens in deinen Kleiderschrank schaust und überlegst, welches heute die passende Kleidung für die Vorhaben dieses Tages ist. Morgens stehst du auf und du denkst: ich möchte heute selbstbewusst sein und den ganzen Tag meine Freude zeigen. Du nimmst diese Kraft, die deine ganz spezielle Art der Freude trägt von deinem inneren Kleiderbügel und ziehst sie dir an. Dieses Leuchten bist du! Oder, deine Liebesbeziehung ist zu Ende gegangen. Du nimmst die Kraft, die dein Liebesgefühl trägt und ziehst sie dir an. Nun fühlst du deine Liebeskraft, die von Niemandem abhängt.

Nicht mein Hoheitsgebiet

Geht nicht, sagst du jetzt wahrscheinlich. Oder: ist doch künstlich. Das kann doch kein echtes Gefühl sein, wenn es nicht aus meinem Inneren aufsteigt! Du lebst in dem Glauben, dass Gefühle nur echt sind, wenn sie unberechenbar aus deinem Bauch aufsteigen. Dabei bist du das Opfer deiner Gefühle.

Kraft fühlen

Inzwischen habe ich die Erfahrung gemacht, dass meine Gefühle mit meinen Kräften verbunden sind. Die Neugier mit meiner Begeisterungskraft, die Rage mit meiner Tatkraft, die Liebe mit meiner …

Wenn ich also etwas vorhabe, ein Treffen, eine Arbeit, ein Projekt, dann kann ich auswählen mit welcher meiner Kräfte ich am Besten dabei im Einsatz bin und weiß, welche Gefühle ich mir damit einlade. Und genieße, was ich fühle als selbstbestimmtes Kraftwesen. Schlechte Gefühle gibt es nun auch nicht mehr, da meine Gefühle allesamt Ausdrck meiner Kraft sind.

Verantwortung und Selbst-Bestimmung

Sollte mich jetzt noch ein Gefühl „ungeplant“ überraschen, dann lese ich die Kraft, die ich einsetze daraus und entscheiden mich möglicherweise für eine andere Kraft, weil die hilfreicher in dieser Situation ist. Natürlich setze ich meine Kraft sinnvoll und zielgerichtet ein, oder streichst du sanft über den Deckel eines Schraubglases damit er sich öffnet.

Die nahe Zukunft

Du gehst morgens an deinen Kleiderschrank und öffnest ihn. Drinnen hängen und liegen Kleidungsstücke, die zu deinen Kräften passen. Die bestimmte Gefühle in dir auslösen. Kleidungsstücke, in denen du dich spürst, die dir und anderen zeigen wer du bist. Wähle!

Meine Kräfte sind mir bekannt und die, damit einhergehenden Gefühle vertraut. ich wähle meine Kräfte passend zu meinen Vorhaben.

 

Kategorien: Allgemein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: